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Silke Rehberg: Schmetterlingssammlung 13.05.2005 - 11.06.2005
Silke Rehbergs „Schmetterlingssammlung“ mutet an wie eine wissenschaftlich orientierte Schaukasten-Sammlung. Auge in Auge mit dem Betrachter mittels eines Stahlträgers an der Wand befestigt wirken die ca. 140 cm großen Keramiken tatsächlich wie aufgepinnt. So wundersam und kurios die Skulpturen derart präsentiert dem Betrachter auch erscheinen mögen, für diese lebensecht dargestellten Menschen standen Größen aus der europäischen Kunstszene Modell. An den Gesichtszügen sind die Dargestellten durchaus wiederzuerkennen - doch ihre Körper tragen die Kennzeichen verschiedenster Kulturen. Mit dieser – an die Tradition der „personae mixtae“ erinnernden - Darstellungsweise soll weniger die Multifunktionalität oder Rollenvielfalt von Rehbergs „Kunstdirektoren“ im Mittelpunkt stehen, als vielmehr deren Position zwischen Individualität und Typus. Die „Kunstgestalten aus Gestalten der Kunst“ (Rehberg) sind „hybride Gestalten, Mischlingswesen aus von höchster Unwahrscheinlichkeit, misst man sie an der jeweils bestimmten Individualität, für die das naturgetreue Portrait einsteht.“ (Rainer Hoeps)
./ Teilnehmende Künstler
Silke Rehberg |